Beiträge vom September, 2008

Von Fragebögen überschwemmt.

Dienstag, 30. September 2008 18:32

Freund Klemens Riegler hat angerufen. Er wartet auf meine Antworten auf seinen Fragebogen, der recht lustig sein soll. Habe ich noch nicht gelesen und ausgefüllt. Apropos Fragebögen: wir werden derzeit als SVP und auch als Kandidaten von solchen Fragebögen fast überschwemmt. Die Fragen sind oft nicht einfach zu beantworten, vor allem nicht mit einem simplen Ja oder Nein. Und für uns als Sammelpartei ist ohnedies alles schwieriger. Wir sind nicht ideologisch positioniert, sondern suchen in unseren Reihen immer den Ausgleich der Interessen. Gerade deshalb steht Südtirol meines Erachtens so gut da und es gibt kaum Konflikte unter den Sozialpartnern.

Thema: Meine Partei | Kommentare (0) | Autor: Elmar Pichler Rolle

Zu Gast bei der Rentergewerkschaft.

Dienstag, 30. September 2008 18:28

Heute Vormittag war ich bei den Rentnern der Gewerkschaft SGB/CISL im Kolpinghaus. Es ging um die Lebenshaltungskosten in Bozen und in Südtirol. Zum Glück gab unser Statistikamt ausgerechnet heute bekannt, dass die Teuerung im September erstmals seit Jahresbeginn nicht weiter angestiegen, sondern im Vergleich zum Vormonat um immerhin 0,5 Prozent gesunken ist. Die fallenden Erdölpreise haben das bestimmt. Im Jahresschnitt liegen wir in Bozen nun bei einer Inflation von 4,4 statt 4,8 Prozent. Immer noch happig. Ich habe den Rentnern in meiner Eigenschaft als Stadtrat der Finanzen versichert, dass wir weiter eine rigide Tarifpolitik (die meisten Gebühren sind seit 2001 unverändert) betreiben werden.

Thema: Meine Partei | Kommentare (0) | Autor: Elmar Pichler Rolle

Kurze Notizen eines arbeitsreichen Tages.

Dienstag, 30. September 2008 0:04

Kurze Notizen in meinem Tagebuch. Mein Freund Roland Richter, CSU, ist wieder gewählt. Hat mich gestern nacht noch aus Berechtesgaden angerufen und wir haben die Lage in Bayern analysiert und Vergleiche gezogen, auch zu Österreich. Die Gespräche - mit Roland Richter und Hermann Gahr (ÖVP) - waren sehr wertvoll. Die Lage in Bayern und Österreich ist in vielen Belangen jedoch anders als in Südtirol. Ich höre das in diesen Telefonaten mit den “jungen” Abgeordneten heraus. Fazit für mich: wir müssen im Wahlkampf auf die Notwendigkeit von Stabilität und Sicherheit verweisen, wir müssen aber unbedingt auch aufzeigen, wie wir die Zukunft meistern wollen. Nur verteidigen allein bringt nichts.

Heute abend fand in Branzoll eine gute Versammlung statt mit etwa 50 Zuhörern. Nachzuholen bleibt, dass ich letzte Woche auch in Prags war. Dort kamen etwa 30 Leute, und die Versammlung verleif ebenfalls gut. Diesen Eintrag mache ich, weil ich eigens darum gebeten worden bin. Tue ich gerne, so kommt auch Prags zu Ehren (sorry!).

Die “ff” hat mich heute um ein Interview gebeten. Es soll noch diesen Donnerstag erscheinen. Chefredakteur Norbert Dall’O hat mir die Fragen gestellt. Ich habe so direkt als möglich geantwortet, immer jedoch mit Bedacht auf die in vier Wochen anstehenden Wahlen.

Thema: Meine Partei | Kommentare (1) | Autor: Elmar Pichler Rolle

Gahrs wertvolle Analysen. - Wir brauchen Ruhe.

Sonntag, 28. September 2008 19:33

Hermann Gahr hat angerufen. Der Südtirol-Sprecher (ÖVP) im Wiener Parlament ist natürlich enttäuscht, aber er ist kämpferisch wie immer. Und er nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Die Parteien müssen mehr denn je die Courage haben, in den eigenen Reihen stets klare Signale zu setzen. Das war in der Tiroler ÖVP vor der Landtagswahl nicht der Fall gewesen, aber auch in Wien und München hat man Dinge im Ungewissen gelassen. In einer Sammelpartei wie der SVP muss man allerdings wesentlich vorsichtiger ans Werk gehen, weil ja gerade die Vielfalt an Meinungen, aber das Zusammenhalten nach außen die eigentliche Kraft darstellt. Aber der Hermann liegt schon richtig mit seinen Analysen. Er wird auf jeden Fall wieder in Wien vertreten sein und das ist die gute Nachricht für mich am heutigen Tag. Ich warte noch auf einige Anrufe aus Bayern, wie es dort wohl einigen Freunden ergangen ist.

Ich habe soeben auch mit Luis Durnwalder telefoniert. Wir haben gemeinsam die Lage besprochen und sind unisono zum Schluss gekommen, dass wir jetzt vier Wochen gut und hart arbeiten müssen und dass es vor allem keine internen Querelen mehr geben darf. Da ist jeder/jede gefordert.

Thema: Meine Partei | Kommentare (2) | Autor: Elmar Pichler Rolle

Wien, München und Bozen. Parallelen und doch nicht.

Sonntag, 28. September 2008 19:17

Nach den Wahlschlappen für ÖVP und SPÖ sowie für CSU werden Parallelen gezogen. Dabei ist die Lage in Wien, München und Bozen völlig unterschiedlich. In Wien haben sich die zwei Großkoalitionäre SPÖ und ÖVP eineinhalb Jahre Schlammschlachten geliefert. Sich dann als staatstragend zu präsentieren, geht nicht. Da wählen die Bürger lieber gleich den Schmied, also jene, die aufs Schlammwerfen sozusagen spezialisiert sind: Strache und Haider, wobei Letzterer als Kärntner Landeshauptmann diesmal sogar in die Rolle des besonnenen Staatsmannes schlüpfte. In München indes gab es gar keinen “Rechtsruck” wie in Wien, sondern die CSU zahlte die Zeche für einen verunglückten Wechsel. Stoiber mit dem zwei Jahre jüngeren Beckstein als MP und den um drei Jahre jüngeren Huber als CSU-Chef auszutauschen, hat kaum jemand verstanden.

Aber in Wien wie in München können Koalitionen gebildet werden. Wenn wir in Bozen hingegen die absolute Mehrheit verlieren, kann die SVP nicht mehr alleine für Südtirol sprechen und das ist für sprachliche Minderheiten in einem fremden Staat gefährlich, zumal die Lage in Wien nicht gerade stabiler geworden ist. Wir müssen also vier Wochen hart kämpfen, um zu zeigen, dass in Südtirol die Uhren trotzdem anders gehen und dass wir aus eigener Kraft unsere Zukunft bestimmen können. Ich jedenfalls bin jetzt überzeugt, dass wir es schaffen werden.

Thema: Meine Partei | Kommentare (4) | Autor: Elmar Pichler Rolle

Schweigkoflers “stol-Fragebogen” ist lesenswert.

Sonntag, 28. September 2008 16:12

Noch ein Tipp an alle. Absolut lesenswert sind die Antworten von Manfred Schweigkofler im “stol”-Fragebogen. Sie sind präzise, originell und voller Inhalte. Der Theaterdirektor, der vor allem auch die Alternativen-Edelweiße anspricht (und die gibt es durchaus!) kommt so gut herüber, dass ich mich frage, warum wir nicht alle ebenso direkt reden. “Klartext”, heißt das. Einfach gut.

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Gute Stimmung am Dorfplatz in Andrian.

Sonntag, 28. September 2008 16:04

Heute vormittag stand Andrian auf dem Terminplan. Die SVP-Veranstaltung am Dorfplatz war sehr gut besucht. Es kamen mehr als 60 Zuhörer. Otto von Dellemann hatte ein Heimspiel, dazu gesellten sich Oswald Egger, Georg Pardeller. Ich spüre, dass die Stimmung deutlich besser ist als noch vor wenigen Wochen. Ich habe mich mit vielen Andrianerinnen und Andrianern gut und gemütlich unterhalten. Aber noch kann eben auch viel geschehen. Otto hat die frisch gedruckte “Senioren-ZiS” mitgebracht. Darin gibt es ein gemeinsames Interview von mir und meinem Vater, der in Kürze 91 wird. Heute ist dann absoluter Familientag bei uns daheim. Schön.

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Basis steht zu mir. Ich kämpfe mit ihr!

Samstag, 27. September 2008 16:01

Die Donnerstag-Umfrage der “Dolomiten” hat mir wenig Freude bereitet. Die SVP liegt demnach bei 47,1 Prozent. Wir müssen in den letzten vier Wochen stark kämpfen, um die absolute Mehrheit zu erreichen. Heute hingegen habe ich mich gefreut. Ich stehe in der “Dolomiten”-Umfrage unter allen 35 Kandidatinnen und Kandidaten der SVP auf Platz zwei nach dem Landeshauptmann. Dabei habe ich mich bislang voll auf den Wahlkampf für die Partei konzentriert. Ich habe mich sehr zurückgehalten und noch kaum eigene Werbung gemacht. Ich freue mich über das Ergebnis, weil ich spüre, dass vor allem viele einfache Menschen, dass die SVP-Basis zu mir steht! Das ist mir wichtig und gibt mir Kraft. Ich will mit der Basis um die absolute Mehrheit für die SVP kämpfen. Im Landtag will ich mich dann einsetzen, dass sich Südtirol erneuert und verändert.

Thema: Meine Partei | Kommentare (0) | Autor: Elmar Pichler Rolle

Der tollste Tag. Ein wunderschöner Abend.

Samstag, 27. September 2008 1:52

Auf diesen Abend habe ich mich lange gefreut. 1999 hatte ich Gerti Drassl am Bozner Stadttheater gesehen. Jetzt ist sie zurückgekehrt. Endlich! In “Der tollste Tag”, einer Komödie von Peter Turrini. Erwin Windegger stand unter anderem mit ihr auf der Bühne, mein zweiter großer Favorit. Und natürlich auch Papi Peter Drassl, der den besoffenen Gärtner Antonio grandios gibt. Es war das Stück mit am meisten Sex auf der Bühne in der jüngeren Geschichte. Aber Skandal gab es deshalb keinen…. Bis 1.30 Uhr (!) früh war ich auf der Premierenfeier der Vereinigten Bühnen Bozen und habe eifrig mit Thomas Seeber und Manfred Schweigkofler  debattiert, und natürlich auch mit Gerti D. und  Erwin W.. Einen einzigen weiteren Abend habe ich noch bis zum 25. Oktober frei, und den nutze ich für den Besuch der Theaterpremiere des Südtiroler Kulturinstituts. Bozen hat eine tolle Theaterszene, die sich sehen lassen kann und ich genieße diese Abende - nahezu frei von Politik…

Thema: Meine Partei | Kommentare (2) | Autor: Elmar Pichler Rolle

Wohnbaureform. Spannende Debatte.

Freitag, 26. September 2008 19:40

Drei Stunden lang beriet die SVP-Landtagsfraktion heute Nachmittag über die Wohnbaureform. Es war eine harte Debatte, aber sie hat konkrete Ergebnisse gebracht. Landesregierung und SVP wollen im Landtag vier bis sechs Punkte einbringen, denn das gesamte Gesetzeswerk ist nicht mehr zu schaffen. Ich war die ganze Zeit dabei und habe mich mehrfach vermittelnd eingeschaltet. Die Diskussion war mitunter emotional, aber inhaltlich sehr interessant. Es ist eine komplexe Materie. Julia Unterberger kämpfte um jeden Beistrich, und sie hat einige ihrer Anliegen durchgeboxt. Jedenfalls hat der Landeshauptmann einen sehr guten Vorschlag, um die Wohnbauförderung für Familien anzuheben. Durnwalders Idee fand breite Zustimmung. Und sie wird kurzfristig umgesetzt, auch wenn die Opposition im Landtag auf Blockade schalten sollte.

Thema: Meine Partei | Kommentare (1) | Autor: Elmar Pichler Rolle